Was macht eine Farbe zur Biofarbe?

Der Begriff 'Biofarbe' oder 'Ökofarbe' ist gesetzlich nicht geschützt – deshalb ist Vorsicht geboten. Eine wirklich ökologische Wandfarbe zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: lösemittelfrei oder lösemittelarm (VOC-arm), auf Basis natürlicher Bindemittel wie Leinöl, Kasein, Schellack oder Kalkhydrat, mit natürlichen Pigmenten (Erdpigmenten, pflanzlichen Farbstoffen) und ohne biozide Konservierungsmittel. Verlässliche Orientierung bieten das EU-Ökolabel, das Blaue Engel-Zeichen und das EMICODE-System für Emissionsklassen.',

Leistung moderner Ökofarben

Die gute Nachricht: Hochwertige Ökofarben stehen konventionellen Produkten heute in Deckkraft, Ergiebigkeit und Verarbeitbarkeit in nichts nach. Einige natürliche Kalk- und Kaseinfarben übertreffen sogar synthetische Produkte in Sachen Atmungsaktivität – ein entscheidender Vorteil in älteren Häusern mit Feuchtigkeitsschwankungen. Der einzige Kompromiss liegt oft bei der Farbbrillanz: hochgesättigte Neon- oder Pastöse Effektfarben sind mit rein natürlichen Pigmenten schwerer zu erreichen.

Einsatz in luxemburgischen Gebäuden

In Luxemburg, wo viele ältere Gebäude noch mit mineralischen Untergründen ausgestattet sind (Naturstein, alter Kalkputz), sind ökologische Mineralfarben und Kalkfarben oft die technisch überlegenste Wahl – unabhängig von Nachhaltigkeitsaspekten. Sie sind kompatibel mit dem Untergrund, verhindern Salzausblühungen und unterstützen die natürliche Dampfdiffusion der Mauern. Wir bei Pino Couleurs arbeiten regelmäßig mit führenden europäischen Herstellern ökologischer Farben zusammen.