Was ist OLED und wie unterscheidet es sich von LED?

OLED steht für Organic Light Emitting Diode – organische Leuchtdiode. Während konventionelle LEDs Halbleiterkristalle als Lichtquellen nutzen, besteht ein OLED aus hauchdünnen Schichten organischer Kohlenstoffverbindungen, die bei Stromdurchfluss selbst leuchten. Das Ergebnis ist Licht ohne Hintergrundbeleuchtung, das extrem gleichmäßig, blendungsfrei und nahezu schattenlos ist. Und das aus einer Fläche, die kaum dicker als ein Blatt Papier ist.

OLED als Wandpaneel: Möglichkeiten und Grenzen

OLED-Lichtkacheln werden bereits von mehreren Herstellern als Wandpaneele angeboten, die direkt auf Wände oder in Rahmensysteme montiert werden können. Ihre Stärken: absolut gleichmäßige Lichtabgabe, minimale Bautiefe (unter 10 mm), warm-weißes Licht mit exzellentem Farbwiedergabeindex (CRI > 90) und stufenlose Dimmbarkeit. Ihre Grenzen: Im Vergleich zu LED sind OLED-Paneele noch deutlich teurer und erreichen geringere Flächenhelligkeiten – sie sind eher für Akzentbeleuchtung als Primärbeleuchtung geeignet.

Integration in Malerarbeiten und Wandgestaltung

Der Clou an OLED-Paneelen ist ihre perfekte Integration in gestaltete Wandflächen. Helle Mineralfarben oder matt-weißer Feinputz bilden den idealen Hintergrund für OLED-Panels, da sie das Licht maximal reflektieren. Farbige Hintergrundwände – zum Beispiel in tiefem Blau oder Anthrazit – verleihen dem Panel eine dramatische, gallery-artige Ausstrahlung. Als Maler- und Dekorationsfachbetrieb koordiniert Pino Couleurs gerne die reibungslose Integration von OLED-Elementen in Ihr Gestaltungskonzept.